Warum Lukas Märtens im Olympiajahr sein Wettkamfprogramm umstellt

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Bei den Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN) gewann Lukas Märtens in diesem Jahr Bronze über 400m Freistil und setzte damit seinen Erfolgsweg eindrucksvoll fort. Der Europameister von 2022 trägt jetzt auch beim Weltcup in Berlin (06. – 08. Oktober) die Hoffnungen des Gastgeberteams aus dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV). In die neue Saison startet der 21-Jährige vom SC Magdeburg dabei mit einem neuen Plan, was die Wettkampfstrecken angeht. Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris (FRA/26. Juli – 11. August) will sich Märtens nun voll auf die Mittelstrecken konzentrieren, und die 1500m Freistil dafür auf seinem Programm nehmen.

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„In Fukuoka wollte Lukas unbedingt noch mal probieren, seine volle Bandbreite anzugehen. Im Nachgang hat er gesehen, wie schnell seine 200 Meter Freistil als Startschwimmer in der Staffel waren, die Zeit hätte im Finale zu Rang vier gereicht. Und wenn wir da jetzt mehr Prozente an Aufmerksamkeit reingeben und er die 1500 Meter dafür wegschiebt, aus dem Training und auch aus dem Kopf, dann kann sich das alles noch mal ein Stück nach vorn entwickeln“, erklärt Bundestrainer Bernd Berkhahn dazu in einem großen Interview mit dem DSV-Verbandsmagazin „Swim&More“ (Oktober-Ausgabe). Die Entscheidung sei nach intensivem Austausch in der Sommerpause gefallen. „Ich habe Lukas erklärt, dass es für seine Basis gut ist, wenn er die 1500 Meter schwimmt – aber wir sollten es eben nicht bei internationalen Höhepunkten schwimmen, weil das Training dann doch sehr breit aufgestellt werden muss. Auch über die 400 Meter Freistil sehe ich noch Entwicklungspotenzial. Durch eine Konzentration auf weniger Strecken sind auch hier noch ein paar Prozentpunkte mehr drin. Am Ende nützen einem viele Starts nichts, wenn man keine Medaille gewinnt.“

Im DSV-Magazin spricht Berkhahn natürlich auch über die Lehren, die sich für Florian Wellbrock aus dem jüngsten WM-Abschneiden ergeben haben. Der Freiwasser-Olympiasieger und-Weltmeister musste seinen Weltcup-Start in Berlin allerdings wegen gesundheitlicher Probleme in den vergangenen Tagen kurzfristig absagen. Trotzdem wird beim Weltcup ein absolutes Weltklassefeld mit vielen WM-Medaillengewinner*innen aus knapp 50 Nationen zu sehen sein. Tageskarten kosten 29,00 Euro (ermäßigt 27,00 Euro). Dauerkarten für alle drei Tage sind für jeweils 82,00 Euro (ermäßigt 76,00 Euro) zu buchen.

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