Ein Dutzend Olympiasieger und zahlreiche Weltmeister in Berlin am Start

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Koch trifft auf Gyurta, Deibler auf Le Clos

Der FINA Swimming World Cup 2013 in Berlin (10./11. August) wartet mit einem erstklassigen Starterfeld auf: Insgesamt haben zwölf Olympiasieger und 17 Weltmeister gemeldet. Hinzu kommen noch zahlreiche weitere Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften.

An der Spitze des Starterfeldes stehen die Doppel-Weltmeister von Barcelona und Olympiasieger Yannick Agnel (Frankreich) und Chad Le Clos (Südafrika). Neben Agnel und Le Clos gehen noch zehn weitere Olympiasieger in Berlin an den Start. Als mehrmalige Weltmeister der vergangenen Jahre reisen unter anderem James Magnusson (Australien), Jeanette Ottesen Gray (Dänemark), Katinka Hosszu (Ungarn) und Sarah Sjöström (Schweden) an. Hinzu kommen noch sechs aktuelle Weltrekordler.

Der deutsche Vize-Weltmeister Marco Koch trifft beim FINA Swimming World Cup 2013 in Berlin über 200 m Brust unter anderem auf Olympiasieger und Weltmeister Kosuke Kitajima (Japan) und Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordler Daniel Gyurta (Ungarn). „Ich freu mich, dass ich jetzt nochmal auf der Kurzbahn schnelle Zeiten schwimmen kann“, erklärt der Darmstädter. Gyurta kann es gar nicht erwarten, in Berlin zu starten: „Ich habe gehört, dass der Berliner Pool einer der schnellsten der Welt ist. Es ist eine schöne Sache, dass die ersten beiden Weltcup-Meetings in diesem Jahr direkt im Anschluss an die Weltmeisterschaften stattfinden.“

Weitere Highlights sind die Freistil- und Rückenstrecken der Männer sowie die Freistil-, Lagen- und Schmetterlingsrennen der Frauen. So kommt es über 100 m Schmetterling der Frauen nahezu zu einer Wiederauflage des WM-Finals von Barcelona, unter anderem mit Weltmeisterin Sarah Sjöström (Schweden) und der Dänin Jeanette Ottesen Gray. Insgesamt sind in Berlin bei den Frauen 50 Prozent aller Medaillengewinner der Weltmeisterschaften von Barcelona am Start.

Aus deutscher Sicht noch interessant: Das Aufeinandertreffen von Chad Le Clos und dem Olympia- und WM-Vierten Steffen Deibler (Hamburg) über 100 m Schmetterling.

Berlin ist seit 2000 Austragungsort im Weltcup. Von den insgesamt 36 aktuellen Weltcup-Rekorden wurden 22 in der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark in Berlin im Rahmen des World Cup aufgestellt, hinter elf Weltrekorden auf der Kurzbahn thront „Berlin“ als Rekordstätte. Nicht umsonst wird Berlin als die „Top-Location“ der Weltserie bezeichnet. Auch 2013 setzt die Veranstaltung in Berlin wieder quantitativ und qualitativ Maßstäbe. Sowohl im Bereich der Entries als auch beim Medieninteresse. So wird der FINA Swimming World Cup 2013 in Berlin in 16 Nationen im TV übertragen.

Eröffnet wird die Weltserie 2013 auf der Kurzbahn in Eindhoven (7./8. August). Die weiteren Austragungsorte des Kurzbahn-Weltcups 2013 sind Moskau, Dubai, Doha, Singapur, Tokio und Peking im Oktober und November.

Meldeliste:
Die Meldeliste für den FINA Swimming World Cup – Berlin finden Sie hier.

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