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Deutsche Damen auf Medaillenkurs

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Am Vormittag des letzten Tages des FINA Schwimm World Cups in Berlin (11.-13. Oktober) ging es noch einmal richtig zur Sache. Die Athleten lieferten sich spannende Duelle in den Vorläufen und werden heute Abend noch einmal um die begehrten Medaillen und natürlich das Preisgeld kämpfen.

Über die 100m Schmetterling der Frauen konnten sich gleich zwei Deutsche für das Finale qualifizieren, Angelina Köhler in 59,10 Sekunden sogar als Vorlaufschnellste. Aliena Schmidtke lieferte ebenfalls eine starke Leistung ab und startet heute Abend als Drittschnellste (59,74). Beide zeigten sich sichtlich zufrieden mit ihren Ergebnissen.

Mit Nadine Lämmler (Neckarsulmer Sport-Union) konnte sich eine weitere deutsche Starterin für das Finale am Abend qualifizieren. Über die 200m Rücken wurde sie in 2:26,06 Gesamtsiebte im Vorlauf und freut sich sichtlich über die Chance am Abend nochmals ihr Können zu zeigen.

Bei den Männern verpasste Jan-Philip Glania aka. „der Glaniator“ (SG Frankfurt) das Finale über 100m Rücken nur haarscharf. Er ärgerte sich zwar ein wenig, war aber dennoch sehr zufrieden mit seiner Zeit. Nachdem er sich in den letzten Jahren auf sein Zahnmedizinstudium konzentriert hat, ist Tokio 2020 nun ganz fest in seinem Visier. Er konzentriert sich nun weiterhin auf das Training und die Vorbereitung für kommenden Kurzbahnmeisterschaften. Der Japaner Ryosuke Irie schwamm in seinem unnachahmlichen schönen Schwimmstil in 54,36 Sekunden die schnellste Zeit der Vorläufe.

DSV-Sternchen Anna Elendt konnte hingegen wieder überzeugen und schwamm sich über die 50m Brust der Frauen mit der schnellsten Vorlaufzeit (31,43) souverän ins Finale. Heute Nachmittag wird sie dann um ihre zweite von zwei möglichen Medaillen bei diesem Weltcup kämpfen.

Starke Vorläufe gab es auch über die 100m Freistiel der Frauen zu sehen. Hier waren nochmal alle internationalen Topstars am Start. Ronomi Kromowidjojo (NED) schlug noch vor Cate Campbell (AUS) an. Sehr erfreulich aus deutscher Sicht ist, dass sich ebenfalls zwei Schwimmerin fürs Finale qualifizierten: Johanna Roas als Gesamtsechste und Franziska Weidner als Gesamtachte.

Auch bei den Vorläufen über 200m Freistil der Männer schaffte es ein deutscher Athlet ins Finale. Hier wurde der Magdeburger Lukas Märtens Gesamtsiebter und darf heute Abend nochmal zeigen, was auf dieser Strecke draufhat. Schnellster wurde der Favorit Danas Rapsys (LTU) in 1:48,29 Minuten.

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