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Das Küken wird flügge: Anna Elendt mit einem starkem Vorlauf

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Der zweite Tag des FINA Swimming World Cups in Berlin begann vielversprechend. Packende Vorläufe machen Lust auf die Finals am Abend (ab 17:30 Uhr) in der Schwimm- und Sprunghalle an der Landsberger Allee.

Spannend wurde es zunächst über die 50m Rücken bei den Männern, denn das Teilnehmerfeld war richtig stark besetzt. Sicher im Finale und mit nur einer Tausendstelsekunde Zeitunterschied sind die erst- und zweitplatzierten Vladimir Morozov (RUS) mit einer Zeit von 25,23 Sekunden und Michael Andrew (USA) in 25,24 Sekunden. Schon bei der Pressekonferenz am Donnerstag hatten die beiden durchblicken lassen, dass sie auf dieser Strecke hart um den Sieg kämpfen werden. Bester Deutscher wurde Ole Braunschweig, der als Zehnter an die Matte anschlug. Dicht gefolgt von Jan-Philip Glania, der sein Comeback in Berlin feiert und das Rennen als Standpunktbestimmung nach einer sechsmonatigen Trainingspause samt Abschluss des Staatsexamens ansieht: „Ich kann jetzt befreit auftreten, aber natürlich versuche ich nun, mich für Olympia zu qualifizieren. Wenn man solange raus ist, fühlt es sich anfangs noch komisch an. Aber auf den 100 Meter am Sonntag reicht es dann hoffentlich schon für‘s Finale.“

Über die 200m Freistil konnte die Berlinerin Leonie Kullmann als Siebte ins Finale schwimmen und freute sich sichtlich über den Einzug in die Endrunde. Hier dominierte die Kanadierin Aly Ackman das Feld und schwamm die schnellste Zeit in 1:59,44 Minuten gefolgt von Barbora Seemanova (CZE) und Michelle Coleman (SWE).
Zwei weitere deutsche Schwimmerinnen gehen am Abend bei der Sprintdistanz über 50m Schmetterling an den Start. Aliena Schmidtke wird Gesamtdritte nach den Vorläufen, ihr folgt Angelina Köhler als Siebte ins Finale. Stark präsentierte sich auch hier die internationale Konkurrenz, mit Cate Campbell (AUS), Michelle Coleman (SWE) und Ranomi Kromowidjojo (NED), welche mit 26,04 die schnellste Zeit am Vormittag ablieferte.

Anna Elendt überzeugte auch bei ihrem Vorlauf über die 100m Brust, sie schwamm als Gesamtzweite mit einer Zeit von 1:08,96 ins Finale. Sie musste sich nur der Japanerin Miho Teramura geschlagen geben, die in 1:08,82 anschlug. „Ich habe beim Anschlag viel Zeit liegen gelassen“, sagte die Deutsche, am Nachmittag könnte es also noch etwas schneller gehen. Und das Selbstbewusstsein ist zumindest schon sichtbar gestiegen bei der WM-Siebten. „Ich fühle mich nicht mehr wie das kleine Küken“, sagte die 18-Jährige.

Ramon Klenz konnte über die 200m Schmetterling ordentlich Gas geben. Der Wahl-Berliner zog als Gesamtsiebter mit einer Zeit von 2:00,30 ins Finale heute Abend ein. Der Italiener Federico Burdisso und der Ungare Kristof Milak waren auf dieser Strecke die Schnellsten am Vormittag. Florian Wellbrock verzichtete auf den geplanten Vorlaufstart auf dieser Nebenstrecke, schonte sich lieber für den Zeitlauf über seine Paradestrecke 1500m Freistil am frühen Abend.

Informationen zu Tickets gibt es hier.

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